Forschung und Entwicklung

„Wer aufhört, besser sein zu wollen, hat aufgehört, gut zu sein.“ – Oliver Cromwell (1599 – 1658)

Die Entsorgung von biogenen Reststoffen jeder Art im thermischen Verfahren ist umweltfreundlich und erzeugt sogar überschüssige Energie. Der Einsatz von der aus diesem Verfahren erzeugten Pflanzenkohle in der Landwirtschaft als Bodenverbesser und CO2-Neutralisierer hat sich auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse wissenschaftlich bestätigt.

3R-Systems und unsere Partner waren angetreten dieses Verfahren zur Herstellung von Pflanzenkohle aus biogenen Stoffen für die Betreiber auch profitabel zu gestalten.

Für unsere Verfahren sind Forschung und Entwicklung aber auch in Zukunft wichtig. So arbeiten wir mit namhaften Instituten aktuell an folgenden Forschungsgebieten:

Wie beeinflussen verschiedene Biokohlen den Biogasprozess hinsichtlich des Biogasertrages?

Einige Studien geben Indizien dafür, dass die Einbringung von Biopflanzenkohle in den Biogasprozess als Additiv stabilisierend auf den Biogasprozess wirkt sowie zur Steigerung der Methanausbeute führt.

Welches Potenzial für die Herstellung von Torfersatz liegt in der Biokohle?

Die Ressourcen für Torf sind endlich und bisher wurde kein Ersatzstoff für diesen wasserspeichernden, gärtnerisch interessanten Wertstoff gefunden. Die Reduzierung des Torfabbaus aus Mooren durch die Herstellung eines Torfersatzproduktes bewirkt damit einen Benefit für die Umwelt. 

Mehr interessante Informationen zum Forschungstand über Pflanzenkohle:

Artikel „Über 50 Anwendungen von Pflanzenkohle“ – Ithaka-Institut

Universität Tübingen

Universität Rostock

The ISME Journal – Multidisciplinary Journal of Microbial Ecology (English)


Zitate

„Durch die Erhöhung der Wasserspeicherkapazität und der Bindung der Nährstoffe wird die Fruchtbarkeit des Bodens erhöht, die Emission von Treibhausgasen reduziert und mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert“. Sebastian Behrens – Universität Tübingen

Universität Rostock: Pflanzenkohle als der universale Vorbeuger gegen Gerüche?  Davon sind  Rostocker Wissenschaftler überzeugt. Ihre verfahrenstechnische Forschung zur Nutzung von  Moorbiomasse halten die Experten  deutschland-und europaweit  für kommerziell anwendbar.

„Wenn es am Ende gelingt, aus den heimischen Rohstoffen Biopflanzenkohle herzustellen, bringt das für die Region auf alle Fälle Arbeitsplätze“. Bassel Ibrahim – Universität Rostock

„Seit vier Jahren wird in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich immer öfter Pflanzenkohle in der Fütterung, Stall-Einstreu, in der Silage und zur Behandlung von Gülle eingesetzt. Schon nach wenigen Tagen lässt sich ein Geruchswandel im Stall bemerken und die Tiere zeigen ein ausgeglicheneres Verhalten. Da sich im langfristigen Einsatz offenbar die allgemeine Tiergesundheit und die Futtereffizienz verbessern, stellen jedes Jahr immer mehr Höfe auf die Zufütterung mit Pflanzenkohle und deren weiteren Einsatz an verschiedenen Stellen des Stallsystems um.

Anwendung der Pflanzenkohle in der Tierhaltung:

Futtermittel-Pflanzenkohle wird seit Jahrhunderten bei Tieren zur Therapie von Verdauungsproblemen eingesetzt. Die Pflanzenkohle absorbiert im Darm vorhandene Schadstoffe (Endotoxine und Mykotoxine) und über die Verdauung werden diese ausgeschieden.

Stall-Einstreu – Pflanzenkohle ist ein hervorragender Flüssigkeitsspeicher, sie kann bis zum 5-fachen ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen. Wird Pflanzenkohle in der Einstreu zugesetzt, bindet sie Feuchtigkeit und andere Nährstoffe. Studien belegen, dass durch Pflanzenkohle und deren Absorptionseigenschaften Ammoniak-Emissionen deutlich reduziert werden.

Güllebehandlung – Gülle ist ein wertvoller Wirtschaftsdünger und spielt für die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit eine wichtige Rolle. Der Einsatz von Gülle auf landwirtschaftlichen Böden ist dennoch ein stark diskutiertes Thema u.a. auch vor dem Hintergrund von steigenden (Nitrat-) Belastungen des Grundwassers. Durch das Hinzugeben von Pflanzenkohle zur Gülle können zahlreiche Probleme, die im Zusammenhang mit der Gülleausbringung entstehen, minimiert werden.

Vorteile: Weniger Ammoniak-Emissionen, Auswaschung von Nitraten um bis zu 75% reduziert (wesentlicher Beitrag zum Schutz der Gewässer), Steigerung der Düngeeffizienz“ – Biochar Science Network


Sehen Sie dazu auch gern unsere TV-Tipps

TV-Berichte

 


 

Englischsprachige Tipps

Australian Government Department of Agriculture:

University of Illinois:

Video Clips

Großes Interesse am Thema Pflanzenkohle besteht auch im Ausland. Hier z.B. in einem CNN-Video:

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Profitable Entsorgung von allen biogenen Reststoffen in unserer 1-MW-Thermolyse-Anlage zur Produktion von Pflanzenkohle:

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