PFLANZENKOHLE AUS BIOMASSE GEWINNEN

Tierproduzenten, Landwirte, Betreiber von Biogasanlagen, Kläranlagen und Kompostwerken-haben heute ein
echtes Problem: Wohin mit Gülle, Gärresten und Kompostsiebresten, die in immer größeren Mengen in Silos und
Tanks oder Deponien lagern? Die Gülle- und Klärschlammverordnung wird verschärft und die Förderung der
Biogaserzeugung eingeschränkt. Doch es gibt eine bessere Möglichkeit. Mit dem sogenannten Abfall können Sie Pflanzenkohle, Terra preta oder Futterkohle produzieren.

Mit 3R-Systems können die Betriebe zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Sie können die Menge ihres organischen Abfalls drastisch reduzieren und damit Geld verdienen. Die Ingenieure des Unternehmens haben ein thermisches Optimierungsverfahren entwickelt, mit dem biogene Reststoffe in wertvolle Pflanzenkohle verwandelt werden. Ein Verfahren, das auch für Abfallwirtschaftsbetriebe und die Forstwirtschaft ein lukratives Geschäftsmodell sein kann.

Betriebe, die in eine Anlage zur Herstellung von Pflanzenkohle investieren, leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele. Denn allein mit der Reduktion des CO2 Ausstoßes kann der Klimawandel nicht aufgehalten werden.

Biokohle, Terra preta oder Futterkohle

Seit mehr als einem Jahrzehnt erforschen weltweit eine Vielzahl von WissenschaftlerInnen die Möglichkeiten, mit Hilfe des Terra-Preta-Konzepts dem Klimawandel durch die Speicherung von Kohlenstoff im Boden entgegenzuwirken und gleichzeitig die Landwirtschaft der Zukunft zu revolutionieren. In den Vereinigten Staaten ist der Absatz dieses Bodenhilfsstoffs mit Langzeitwirkung in den vergangenen Jahren stark angestiegen und verdreifacht sich einigen Schätzungen zufolge seit 2008 jährlich.
Wir geben Ihnen die Möglichkeit aus Ihrem Abfall Geld zu machen. Das Prinzip erklären wir Ihnen ausführlich. Sie können auch jederzeit zu uns Kontakt aufnehmen, wenn Sie Fragen haben. Wir sind offen und informieren Menschen mit Interesse sehr gerne.

Recycle

Eigentlich ist Carbonisierung ein alter Hut.Köhler stellen seit Jahrtausenden aus Holzresten Holzkohle her, eine Technik, die im Altertum zur Eisenverhüttung und Glasherstellung genutzt wurde. Über Generationen wurden immer neue Verfahren entwickelt und die Idee dahinter weiter verfeinert und verbessert.Die dabei angewandten thermo-chemischen Prozesse dienten allerdings der Gewinnung von Energie aus Abfällen. 3R-Systems hat die thermo-chemische Technik standardisiert, in eine modulare Bauweise überführt und so für die industrielle Verarbeitung ganz unterschiedlicher Ausgangsstoffe einsetzbar gemacht. So verändert, dient Carbonisierung der Erzeugung nachhaltiger Produkte.

Reduce

3R-Systems setzt auf Carbonisierung mithilfe der Thermolyse. Die Thermolyse ist eine chemische Reaktion, bei der ein Ausgangsstoff durch Erhitzen in mehrere Produkte zersetzt wird. 3R-Systems nutzt dieses Verfahren um aus Biomasse in einem Drehrohrofen bei hohen Temperaturen bis 650°C Pflanzenkohle zu gewinnen. Eine Thermolyse-Anlage von 3R-Systems lässt sich dezentral betreiben, vor Ort, wo die Biomasse entsteht. Zum Beispiel bei einem Tiermastbetrieb oder auf dem Gelände einer Kläranlage oder Abfallgesellschaft bei denen große Mengen an Gülle oder Klärschlamm anfallen. Die Unternehmen können mithilfe der Carbonisierung die Menge dieser Biomasse auf 30% reduzieren. Das spart Lager- und Ausbringungskosten.

Re-use

Je nach Ausgangsstoff lassen sich aus Pflanzenkohle ganz unterschiedliche Produkte gewinnen und vermarkten. Aus Holz wird Futterkohle als Nahrungsergänzung für Haus- und Nutztiere. Aus Gülle, Gärresten und Klärschlamm wird Pflanzenkohle zur Bodenverbesserung. 3R-Systems unterstützt und berät ihre Kunden bei Vermarktung und Vertrieb ihrer Pflanzenkohle

PFLANZENKOHLE IST SCHWARZES GOLD

Die Möglichkeiten Pflanzenkohle in der Landwirtschaft, der Tierproduktion und der Abfallwirtschaft zu nutzen sind noch lange nicht ausgereizt. Der Markt entwickelt sich außerordentlich dynamisch. Immer neue Produkte und Anwendungsmöglichkeiten werden entwickelt. Forschung und Entwicklung werden dabei von ganz unterschiedlichen Verbänden und Institutionen gefördert. Wir beobachten die Arbeit der Anderen und geben Ihnen hier die Möglichkeit sich intensiv damit auseinanderzusetzen.

Es ist davon auszugehen, dass die Landwirtschaft aufgrund des Klimawandels sich auf zunehmende Trockenheit, Starkregenereignisse sowie Veränderungen bei der Nährstoffverfügbarkeit einstellen muss und immer mehr auf diese Kohle setzen. Der Einsatz von Biokohle im Ackerbau kann möglicherweise einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung einer klimaschonenden Landwirtschaft und zur Sicherung der natürlichen Bodenfunktionen leisten. Sie werden nicht nur den Abfall los, Sie unterstützen die Klimaziele und verdienen Richtig Geld damit. Wir erklären Ihnen in dem Punkt 3-R Anlagenabau wie so eine Anlage wie im Video zustande kommt. Sie sind nie alleine, aufgrund unserer Erfahrung und umgesetzter Projekte unterstützen wir Sie von A bis Z.

Wirkung der Biokohle für den Boden

Terra-Preta auch schwarze Erde genannt ist ein sehr mineralreicher Dauerhumus. Schon vor Tausenden von Jahren stellten die Menschen diese schwarze Erde zusammen und nutzen die Fruchtbarkeit im Amazonas Gebiet. Damals haben es die Menschen aus Abfall hergestellt und heute? Mit unserer Anlage produzieren wir ebenfalls aus Ihrem Abfall die Pflanzenkohle.

Kohle mit Mineralien anreichern

Durch Kompostierung oder Fermentation werden Nährstoffe in die Kohle langfristig gebunden. Diese Arbeit übernehmen die Mikroorganismen. Der ganze Prozess ist  biologisch. Durch diese Verstoffwechselung wird der Humus aufgebaut und der Boden bekommt seine Fruchtbarkeit.

Fermentierung 
Ähnlich wie bei Sauerkraut werden alle Zutaten unter Luftabschluss fermentiert. Dabei entstehen  Stoffwechselprodukte, wie Antioxidantien, Vitamine, Aminosäuren, Enzyme und Vitalstoffe, die dem Bodenleben bzw. den Pflanzen zu Gute kommen. Der Zusatz von Pflanzenkohle liefert wie bei der Kompostierung eine langfristige und nachhaltige Nährstoffspeicherung, erhöhte Wasserhaltefähigkeit und den Aufbau von Humus.

Aktuell sind wir auf ein interessantes Projekt aufmerksam geworden, dass unsere vollste Unterstützung genießt. Schwerpunktmäßig engagiert sich die „Ocean Waste Catcher Foundation i.G.“ für die Reinigung der Weltmeere von Plastikmüll.

Es steht wohl außer Frage, dass es an der Zeit ist, der zunehmenden Verschmutzung von Ozeanen entgegenzutreten und damit der zukünftigen Generation ein gesundes Meer als Nahrungsquelle zu sichern. Zuvor kommt jedoch die Putzarbeit!

Ocean Waste Catcher plant die Säuberung der Meere und nutzt dafür spezielle Abfallsammelschiffe. Diese Schiffe sammeln und recyceln den Plastikmüll. Dabei werden neue Rohstoffe hergestellt, die die natürlichen Rohstoffe ersetzen. Das ist keine Utopie, sondern ein ganz realistisches, einmaliges Vorhaben zum Nachahmen.

Bitte folgen Sie dem Link, informieren und engagieren Sie sich. Jetzt sind wir am Zug und nicht die Industriemanager, die scheinbar kein ernsthaftes Interesse an einem Erhalt unserer Meere haben.

Mehr Informationen: www.ocean-waste-catcher-foundation.com

Ohne Pflanzenkohle geht es nicht

Im Klimaabkommen von Paris haben sich 196 Staaten auf eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad verständigt. Das wird die Welt immer stärker von Technologien abhängig machen, die der Atmosphäre wieder CO2 entziehen. Dazu gehört auch die Herstellung von Pflanzenkohle und ihre Verbringung in den Boden.

Denn allein mit der Reduzierung des CO2-Ausstoßes sind die ehrgeizigen Klimaziele nicht mehr zu erreichen. Das belegen neue Studien des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), in Berlin. Die Wissenschaftler fordern einen konsequenten Ausbau negativer Emmisionstechnologien wie der Carbonisierung von Pflanzen, um CO2 in gigantischem Umfang aus der Atmosphäre abzuscheiden.

Link zur MCC Studie